Cringe: the sociolinguistics of digital embodiment

Dieses Jahr stellen Theresa Heyd und Iris Bencsik ihre Forschung zu Cringe auf dem alljährlichen Anglistiktag vor. Es handelt sich hierbei um die soziolinguistische Perspektive unserer Cringe-Forschung.

In ihrem Vortrag beleuchten sie das Konzept der Verkörperung in der digitalen Kommunikation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Begriff „cringe“. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen von Bucholtz und Hall (2016) und neuesten soziolinguistischen Ansätzen untersuchen sie, wie körperliche Reaktionen und sprachliche Praktiken in digitalen Kontexten miteinander verwoben sind.

Ihre Untersuchung stützt sich auf ein sorgfältig kuratiertes Korpus von Social-Media-Posts auf Plattformen wie Twitter, Instagram und TikTok, um aufzuzeigen, wie durch sprachliche und multimodale Mittel – wie Emojis und Reaktionsbilder – digitale Körperlichkeit im Kontext von „cringe“ diskursiv konstruiert wird.

Mehr Infos zum Anglistiktag auf der Homepage der Uni Augsburg: