
Theresa Heyd und Heide Volkening werden auf dieser Tagung als Sprecherinnen auftreten und das Projekt „Cringe. Diskursive Praxis und Ästhetik der Schamlust“ näher vortstellen.
„Eine populäre Position (Partei, Person), die viel Beachtung findet, gilt für relevanter, ‚normaler‘ oder akzeptabler als eine andere, die kaum (von wenigen) beachtet wird. Dass es viele sind, die eine Position vertreten, eine Partei favorisieren, eine Meinung ins Spiel bringen, macht für die Anschlusskommunikation einen Unterschied. Diese quantitative Dimension spielt eine Rolle. Diese quantitative Dimension spielt eine Rolle. Auf die Substanz, die Qualität, den Sachgehalt der Argumente, Programme oder Personen kommt es in dieser Frage der Legitimation durch Popularität in erster Linie gar nicht an, sondern zuerst darauf, dass erfolgreich unterstellt werden kann, dass es nicht wenige, sondern viele sind, die sich diesen Argumenten, Positionen oder Personen bereits angeschlossen haben.“1
Informationen zum Cringe-Projekt in Verbindung zur Tagung:
Nach der Tagung:
- Niels Werber: „Tagungsexposé“. In: Uni-Siegen Veranstaltungen. Problematische Popularität. Jahrestagung 2024.https://sfb1472.uni-siegen.de/veranstaltungen/jahrestagung-2024- -popularitaet , [01.09.24]. ↩︎