Iris Bencsik absolvierte ihren Bachelor in Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg, wo sie auch derzeit an der Beendigung ihres Masterstudiums in Englischer Sprachwissenschaft arbeitet. Seit Juni 2024 ist sie als studentische Hilfskraft Teil des interdisziplinären Forschungsprojekts Cringe: Ästhetik und diskursive Praxis der Schamlust, wo sie vor allem an der sprachlichen und bildlichen Verkörperung des Cringe Affekts forscht. Besonderes Interesse gilt dabei den semiotischen Zeichen gesellschaftlichen Wandels, die sich vor allem in verschiedenen digitalen Praktiken spürbar und greifbar machen. Persönlich verfolgt Iris mit Eifer kulturellen Wandel und partizipiert auch des Öfteren HOT-TO-GO direkt an dessen Fronten – zum Beispiel bei Taylor Swift oder Chappell Roan Konzerten.
Kontakt: iris.bencsik@stud.uni-heidelberg.de
Johanna Daether, B.A. schloss ihren Bachelor an der Universität Greifswald in den Fächern Germanistik und Philosophie ab und befindet sich nun in den letzten Zügen des Masterstudiums Germanistische Literaturwissenschaft, ebenfalls an der Universität Greifswald. Im Sommer 2024 begann sie die Mitarbeit als studentische Hilfskraft beim interdisziplinären Forschungsprojekt Cringe: Ästhetik und diskursive Praxis der Schamlust. Ihr Fokus liegt hier besonders auf Cringe als ästhetische Kategorie und auf näher zu untersuchende litarische Methoden und Verfahrensweisen von Cringe – gibt es so etwas wie cringe Literatur?
Kontakt: johanna.daether@stud.uni-greifswald.de
Miriam Hinterholzer, B.A. befindet sich in der Abschlussphase des Masterstudiums der Germanistischen Linguistik an der Universität Hamburg. Ihre Interessenschwerpunkte liegen in der Genderlinguistik, insbesondere in sprachlichen Mustern genderspezifischer Tabuisierungs- und Stigmatisierungsprozesse, sowie in der historischen Linguistik. Neben diversen Tätigkeiten als studentische Hilfskraft in Forschungsprojekten führte sie im Sommersemester 2023 das studentische Lehrprojekt „Am Pranger – Sprachmuster der Scham im Kontext sozialer Normierung“ unter der Betreuung von Prof. Dr. Lars Sörries-Vorberger an der Universität Hamburg durch. In diesem Rahmen untersuchte sie auch die Cringe-Thematik.
Kontakt: miriam.hinterholzer@studium.uni-hamburg.de
Philipp Ohnesorge, M.A. ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald. Nach einem Studium der Germanistik und Philosophie in Bonn und Münster, sowie der Kulturpoetik der Literatur und Medien, promoviert er mit einer Arbeit zu „Verfahren der Heimsuchung. Gespenster des Realismus nach der Digitalisierung“, die Erzählverfahren gegenwartsliterarischer Texte in den Fokus nimmt. Ohnesorges Forschungsschwerpunkte sind darüber hinaus der Poetische Realismus des 19. Jhd., (post-)strukturalistische Literaturtheorie und die Verbindungen von Medientheorie und Literaturwissenschaften. Letzteres kommt zum Ausdruck in verschiedenen Arbeiten zum Modell des Glitch, verstanden als Moment der Störung, in der Literatur, wie die Publikation verschiedener Aufsätze und die Mitherausgabe eines Journals. Schließlich arbeitet Ohnesorge zu Konzepten der Zeitlichkeit in gegenwärtigen literarischen Tendenzen der Weird fiction sowie Climate fiction, aber auch darüber hinausweisenden Strömungen und Einflüssen, wie etwa des Posthumanismus.
Weitere Informationen und Publikationsverzeichnis abrufbar auf germanistik.uni-greifswald.de/ohnesorge/.
Dr. Roxanne Phillips, seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen, promovierte an der LMU München mit Die Regierung der Menschen erzählen. Figurationen der Gouvernementalität bei Streeruwitz, Meinecke und Mora (Würzburg 2022). Ihre Forschung befasst sich mit Interferenzen von Ästhetik, Medialität und Wissen in der deutschsprachigen Literatur seit dem 18. Jahrhundert sowie im Film. Aktuelle Schwerpunkte bilden komische Körper- und Kulturtechniken zwischen Aufklärungskomödie und frühem Slapstickfilm sowie guilty pleasures. Derzeit arbeitet sie an einem Buch mit dem Arbeitstitel Straucheln, Stolpern, Stürzen. Funktionen, Ästhetiken und Medialität des komischen Fallens, 1709–1914, das u.a. im Rahmen des 2023 von ihr initiierten Netzwerks „Comic Literacies – Kulturtechniken des Komischen“ entsteht.
Jüngste Publikationen: „Treppensteigen“, in: Michael Niehaus (Hg.): Slapstick. Ein Kompendium Teil I, Hagen 2024 (https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/receive/mir_mods_00002081); „Provozierendes (Ver)Lachen. Heilung, Hygiene und Diätetik bei Gottsched und Lessing“, in: Magdalena Fricke/Hannes Kerber/Eleonora Travanti (Hg.): Praktiken der Provokation. Lessings Schreib- und Streitstrategien, Hannover 2024. In Kürze erscheint: „Komischer Paradigmenwechsel. Ästhetische Praktiken und sinnliche Performativität in Georg Friedrich Meiers Gedancken von Schertzen (1744)“, in: Zeitschrift für Deutsche Philologie 143/4 (2024).
Weitere Informationen: https://www.kulturwissenschaften.de/person/roxanne-phillips/
Kontakt: roxanne.phillips@kwi-nrw.de
Sofia Rüdiger ist Gastprofessorin am Institut für Englische Philologie der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Diskursanalyse, Korpuslinguistik, digitalen Kommunikation und kulinarischen Linguistik. Seit 2023 leitet sie das von der DFG geförderte Projekt „The Discursive Construction of Eating as Entertainment: Carnivalesque Consumption in the Digital Sphere“, das sich mit Überkonsum und Exzess als Unterhaltungsform beschäftigt.
Weitere Informationen und Publikationsliste: www.sofia-ruediger.org
Kontakt: sofia.ruediger@fu-berlin.de
Lars Sörries-Vorberger studierte Germanistik in Hamburg, Stockholm und Marburg. Er promovierte 2017 zur Regionalsprache im mittleren und südlichen Hessen am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas der Philipps-Universität Marburg, wo er lange als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Seit 2022 ist Juniorprofessor für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen einerseits auf Phonetik und Phonologie und andererseits auf Gender- und Queerlinguistik. Aktuell forscht er zu queeren Stimmen im Deutschen und beschäftigt sich in einem Lehrlabor mit queeren Zugängen zur Korpus- und Diskurslinguistik.
lars.soerries-vorberger@uni-hamburg.de
Brigitte Weingart ist Professorin für Medientheorie an der Universität der Künste Berlin. Seit 2022 leitet sie am Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste (SFB 1512) ein Teilprojekt zum Interventionspotential von Internet-Memes.
Andere Arbeitsschwerpunkte: Medienpraktiken der Aneignung, Diskurs- und Mediengeschichte der Ansteckung, Genealogie und Medienästhetik der Faszination, Celebrity Cultures. Weitere Informationen und Publikationen: http://www.brigitte-weingart.de